"Corona-Virus" Absage der Veranstaltung

Liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen,

 

das hat es in der Geschichte der DGTA noch nie gegeben:

Wir sehen uns leider gezwungen, den DGTA-Kongress in Osnabrück abzusagen. Wir sind sehr traurig, dass wir den

40. Kongress der DGTA in Osnabrück absagen müssen. So viel Arbeit, so tolle Vorträge und Workshops. Vorbei.

 

Ihr alle verfolgt die Diskussion und die unterschiedlichen Reaktionen. Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus führt zu immer mehr Einschränkungen und alle Veranstaltungen sind in diesen Tagen verboten worden. Das Kongressteam, der Vorstand und die Geschäftsstelle haben in den letzten Wochen die Situation verfolgt und auch alle Risiken und Kosten diskutiert.

 

Die Stadt Osnabrück hat, vorläufig gültig bis zum 20. Juni 2020, strenge Vorgaben für Veranstaltungen wie unseren Kongress verfügt, dass wir passen müssen.

Die, die bereits für den Kongress angemeldet sind, bekommen im Laufe der nächsten Woche Informationen, wie die Rückzahlungen organisiert werden können. 

Bitte habt etwas Geduld, die Rückabwicklung kostet viel Zeit und Arbeit.

Mit optimistischem Blick in die Zukunft bieten wir Euch Folgendes:

 

Der nächste Kongress wird vom 12. Mai bis 16. Mai 2021 in Kassel stattfinden. Ein engagiertes Team von Kolleg*innen unter der Leitung von Iris Fassbender arbeitet schon daran.

 

2022 soll der abgesagte Kongress in Osnabrück stattfinden, mit dem gleichen Team und gleichem Thema! 

 

Wir wünschen uns allen für die kommenden Wochen Geduld, Gelassenheit, Freude an den Dingen,

die gehen und vor allem – bleibt gesund!

 

Vorstand DGTA

Christine Behrens, Adelheid Krohn-Grimberghe, Thomas Lorenzen, Uschi Oesterle, Adelheid Kühn

 

Kongressteam

Wolfgang Kausler, Ulrike Glindmeyer, Mario Müller, Thorsten Landowski, Monika Hunziker-Hansen, Doris Paulus

 

DGTA-Geschäftsstelle

Marianne Rauter und Kerstin Panagia

 

Kongress-Büro

Sylvia Maggi

 

 


 

TOLERANZ UND RESPEKT – FÜR EIN FRIEDVOLLES MITEINANDER 

 

In Osnabrück und, nicht zu vergessen, Münster wurde im Oktober 1648 nach rund fünfjährigen Verhandlungen der Dreißigjährige Krieg durch Friedensverträge beendet. Erstmals in der Geschichte endeten ein Krieg und seine Verheerung nicht durch Kapitulation der einen oder anderen Seite, nicht durch das ‚Besiegen‘ und ‚Besiegt werden‘. Der Krieg endete mit Friedensverträgen, die die Rechte und Wünsche der unterschiedlichen Seiten berücksichtigten. Er endete mit den Anfängen religiöser und weltanschaulicher Freiheiten und Toleranz des Anderen.

Er respektierte Unterschiedlichkeit. Toleranz und Respekt für ein friedvolles Miteinander scheinen heute (wieder) so gefährdet, wie schon lange  nicht mehr. Osnabrück, die Friedensstadt, erscheint uns als symbolhaft passender Ort, um uns gemeinsam über die Fragen von Toleranz und Respekt als Basis für ein ‚Miteinander‘ auszutauschen.

 

Was brauchen wir in unserer kleinen persönlichen Welt, was braucht unsere Gesellschaft, 

was braucht die Welt, um in Toleranz und

Respekt friedvoll miteinander umgehen und miteinander leben zu können und was kann unser Beitrag dazu sein?

 

Diesen Fragen möchten wir mit Euch allen während des Kongresses in Osnabrück nachgehen

und freuen uns auf vielfältige, anregende, provozierende… Beiträge von Euch.

 

Euer Kongressteam 

 

Das Kongress -Team von links nach rechts:

 

 Wolfgang Kausler, Mario Müller, Monika Hunziker-Hansen,

 Doris Paulus, Thorsten Landowsky, Ulrike Glindmeyer.

 

Das Kongress Team für Osnabrück ist erreichbar über:  kongress-team2020@dgta.de